Erfahrungsbericht: Charlotte, 30, Sales Managerin



Die aktuelle Corona Krise hat auch mich zu Hause „an den Stuhl gefesselt“. In meinem Kopf geistern Fragen wie „Wie mag es den Angehörigen von Corona Verstorbenen gehen? Wer begleitet sie?“ herum. Es erinnert mich an die Zeit, in der mein Vater schwer erkrankte und starb.


Diese Zeilen widme ich also meinem Vater! HANS! Warum Hans? Mein Vater – Dr. Hans Stephan Bonorden - hieß mit Rufnamen eigentlich Stephan (für uns Papa oder Papi). Niemand nannte ihn bis dato Hans. Da er viele Dinge mit Humor nahm, verpassten wir ihm aus Spaß diesen Namen, ja, es war ein echter Kosename. Vielleicht lag es auch daran, dass sich mit Eintritt der Krankheit unsere Beziehung zu ihm veränderte. Im Positiven. Aus einem „vielbeschäftigten Dad“ wurde ein Vater, der mehr Zeit mit der Familie verbrachte und ganz neue Seiten zeigte.

Seine Krebs-Erkrankung wurde Ende 2011 im Rahmen eines Routine-Checks diagnostiziert, leider auch die ersten Metastasen. Damals steckten meine Schwester und ich mitten im Studium. Eine Zeit, in der man sich normalerweise Gedanken über das eigene Leben und nicht über dasjenige kranker Eltern macht. Nach der kompletten Entfernung des Magens begann ein 5-jähriger Krebs-Marathon mit zahlreichen Chemos…2 Schritte vor, 3 zurück…aufgegeben hat mein Vater aber bis zuletzt nie. Dank seiner unfassbaren Disziplin, seinem bedingungslosen Lebenswillen und der optimalen medizinischen Behandlung seiner Onkologin konnte die prognostizierte Lebenserwartung von nur 1 Jahr (!) auf immerhin 5 Jahre ausgedehnt werden! Während sich der Aktionsradius sukzessive verkleinerte und auch die körperliche Fitness immer mehr schwand, vergrößerte sich proportional seine Lebensfreude auch den kleinsten Dingen gegenüber und sei es nur eine Tasse Kaffee mit Blick in den blühenden Garten. Kein Jammern, sondern kraftvolles Genießen all der Dinge, die noch möglich waren. Auch das rheinische Grundgesetz: „Et kütt wie et kütt“ (Es kommt, wie es kommt) kam oft über seine Lippen. Diesen starken Kämpfergeist habe ich durch ihn verinnerlicht. So erinnerte ich mich während meiner Trauerphasen, aber auch in anderen schwierigen Situationen an sein Credo:

KRISE als CHANCE…Dankbarkeit allen Dingen gegenüber, die trotz allem noch funktionieren…Glaube an starke innere Ressourcen…Blick auf das Schöne und Gute…


Er war ein Kämpfer, auf eine ruhige Art und Weise. Hans war nicht der Typ, der viel über sich und sein Credo sprach. Vielmehr lebte er es. Er versuchte, sein Leben trotz der Krankheit so normal wie möglich zu gestalten. Sowohl beruflich als auch privat gab er dem Krebs zumindest mental nicht die Oberhand. Dazu gehört viel Disziplin, innere Ruhe und mentale Stärke. Alles Eigenschaften, die er als begnadeter Arzt und Chirurg in sich trug. Während der Krankheit kamen diese Eigenschaften sogar noch stärker zum Vorschein. Manchmal kam es mir vor, als öffnete er den Blick ganz bewusst auf seine Umwelt anstatt auf das Voranschreiten der Krankheit. Die Familie rutschte immer mehr in den Fokus seiner Aufmerksamkeit. Aus sporadischen Anrufen wurden tägliche Status Calls, in denen er viele Fragen stellte. Plötzlich gab es einen Family Chat, der von uns allen intensiv genutzt wurde. Er wollte verstehen, wie ein Berufsalltag im Startup Leben aussieht, wie es mit den Jungs vorangeht (damals hatte ich meinen Verlobten noch nicht gefunden, weshalb sich Hans große Sorgen machte, dass mein Prinz an mir vorbei galoppieren könnte), wie man einen Twitter Kanal einrichtet, ob es Sinn macht, Bitcoins zu kaufen oder wie man Musiklisten auf Spotify teilt. Wir hatten uns immer etwas zu erzählen. Ich habe es sehr geschätzt, dass er stets versuchte, nicht auf der Stelle stehen zu bleiben. Die täglichen Status Calls vermisse ich bis heute. Noch Monate nach seinem Tod wollte ich reflexartig den Namen „Papi“ in meiner Handy Favoriten Liste antippen. Aber im nächsten Moment viel mir ein „ach nein, das geht ja jetzt nicht mehr“. Mein Vater hat mir etwas vorgelebt, was ich seitdem fest in mir trage: sich immer wieder mental auf Kurs zu bringen, sich seine Ziele vor Augen zu führen, nicht jammern sondern aktiv bleiben und immer an das Gute glauben, ja vielleicht sogar an Wunder. Bei ihm war es ein Wunder, dass er noch so lange mit der Krankheit leben durfte. Und dass er die Zeit nutzte, eine besonders herzliche und innige Beziehung mit seiner Familie zu intensivieren.


Kommen wir zum nächsten Credo:


„NIMM DIE HÖHEN UND TIEFEN DES LEBENS MIT HUMOR“


Dieses Credo mag nicht jedermanns Sache sein. Aber das hat uns als Familie geholfen, die schwierigen Jahre mit der Krankheit und die Zeit danach durchzustehen. Hans konnte gut über sich selbst lachen. So gab es viele Situationen, die wir mit Humor meisterten, obwohl die Lage ernst war. Nachdem er zum Beispiel kaum noch ausreichend Nahrung zu sich nehmen konnte und dadurch rapide an Gewicht verlor, musste auf künstliche Ernährung umgestellt werden. Diese wurde zuhause über einen Tropf intravenös verabreicht. Hans baute sich kurzum eine eigene Konstruktion mit Rucksack, die es ihm erlaubte während der Nahrungszufuhr mobil zu bleiben. Und so kam es, dass man mehrfach täglich einem schwebenden Tropf auf der Treppe begegnete und sich natürlich tierisch erschrak, denn Hans und sein Rucksack kamen gefühlt erst 1 Meter danach.

Irgendwann wurde es ruhiger. Jeder, der schon mal einen sterbenskranken Menschen begleitet hat, weiß das. Meine Schwester und ich haben uns gefragt, ob wir erkennen, wenn das Ende naht. Meine Antwort ist JA. Man merkt es einem Menschen an, wenn er sich auf das „Gehen“ vorbereitet. Welches Credo nehme ich aus dieser Phase mit? Es ist eher eine Erkenntnis, die ich teilen möchte, um auch aus der Sterbephase etwas Kraftspendendes für die Zeit danach mitzunehmen. Ich kann nur von meinen Erfahrungen sprechen und weiß, dass nicht jeder das Glück, hat als Familie zusammen zu stehen. Aber zumindest habe ich von einigen gehört, dass sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben:


DER SOZIALE ZUSAMMENHALT WÄHREND EINER STERBEBEGLEITUNG IST EIN ECHTES GESCHENK


Es waren genau 3,5 Tage, die meine Mutter, meine Schwester, mein Verlobter und ich im Sterbezimmer verbrachten. Momente, die ich noch nie erlebt hatte. Da habe ich gesehen, was es heißt, wenn Menschen gut miteinander harmonieren und funktionieren. Wenn jeder ad hoc eine wichtige Aufgabe in dieser neuen Rolle der Sterbebegleitung zuverlässig und empathisch einnimmt. Ganz automatisch entwickelten wir eine Art Schichtwechsel, sodass sich immer zwei Personen zu Hause ausruhen konnten, währenddessen die anderen bei meinem Vater am Bett saßen. Mein Verlobter fügte sich vorbildlich in unser System ein. Er nahm die Rolle des Grundversorgers ein. Im Nachhinein haben uns diese Momente stark gemacht, für Situationen, in denen es wieder heißt, zusammen zu halten. Ich habe gesehen, dass ich mich auf meine engsten Bezugspersonen verlassen kann, wenn es hart auf hart kommt. Ich trage seit dieser Erfahrung eine ganz neue Erkenntnis in mir, als Familie gemeinsam Krisen bewältigen zu können.


Eine Freundin stellte einen kleinen Engel vor die Tür. Eine andere kam mit ihrer Mutter vors Krankenhaus gefahren und brachte Eisbecher. Der Anästhesist und die Onkologin weinten mit uns am Sterbebett, weil sie ergriffen von der Situation waren. Das waren Momente, in denen ich tiefes Mitgefühl von Mitmenschen erleben durfte. Ich kann also anderen die Empfehlung geben, sich in Zeiten der Trauer intensiv an solche Momente zu erinnern. Daraus kann man Kraft schöpfen.

Die Zeit nach seinem Tod


Und plötzlich wird es ganz still. Es ist sehr bedrückend, nach dem Tod einer geliebten Person wieder nach Hause zu kommen. Das Krankenbett im Zimmer stehen zu sehen, die Kleidung des Verstorbenen zu betrachten, die restlichen medizinischen Vorräte zu entsorgen. Ich hatte meine Mutter gebeten, den Bademantel meines Vaters in einer Plastiktüte aufzubewahren, weil ich seinen Geruch so lange wie möglich einfangen wollte. Gerochen daran habe ich letztendlich nie, aber es hat mich beruhigt zu wissen, dass die Tüte da war und ich sie jederzeit hätte öffnen können.


Erst nach der Beerdigung konnte ich mich bewusst mit meinen Verlustgefühlen auseinandersetzen. Mir kam es vor, als würde die Welt um mich herum zu schnell wieder funktionieren. Viele Trauernde fühlen sich extrem allein gelassen, weil im Laufe der Zeit immer weniger Menschen nachfragen, wie es einem geht. Das eigentliche Trauern beginnt meistens erst nach dem Aufwachen aus der Schockstarre mitten im Alltag. Ich bemerkte, wie bedrückend es für Viele ist, über den Tod zu sprechen. Das hat mich unendlich traurig gemacht. Dass ein so wertvoller Mensch von uns gegangen ist, der doch so viel in seinem Leben geschaffen hat und so schnell zur Tagesordnung übergegangen wird, empfand ich als absurd. Neben dieser Erkenntnis gab es natürlich auch wunderbare Menschen, die liebevoll für uns da waren. Aber im Großen und Ganzen hat es mir gezeigt, dass wir in einer Gesellschaft leben, in der wenig Platz für Trauer ist. Es herrscht eine Unwissenheit, fast Angst davor, dieses Fass zu öffnen. Vielleicht auch, weil es an die eigene Vergänglichkeit erinnert. Wir scheuen die Konfrontation mit harten Lebensphasen, die richtig ins Eingemachte gehen. Sie sind es aber, die uns wachsen lassen.


Das Thema ließ mir keine Ruhe. Ich befürchtete sogar, dass ich durch den schnell wieder einkehrenden Alltag das Trauern verdränge oder gar nicht weiß, wie trauern überhaupt funktioniert. Weinen musste ich kaum. Auch das hat mir Sorgen bereitet. Ich wollte mehr über spezifische Bewältigungsstrategien lernen. Kurzum meldete ich mich zu einem Trauerbegleitungskurs an. Ich dachte, wenn ich selber lerne, wie ich mit trauernden Menschen umgehe, dann lerne ich a) in meinem eigenen Verarbeitungsprozess weiterzukommen und b) wie ich in Zukunft anderen Betroffenen helfen kann. Die größte Erkenntnis bestand darin, was Trauerbegleitung eigentlich bedeutet:


BEGLEITEN BEDEUTET, EINFACH NUR DA ZU SEIN FÜR EINEN TRAUERNDEN, PRÄSENZ ZU ZEIGEN


Ich dachte zunächst, dass Trauernde hilfsbedürftig sind und Ratschläge benötigen. Ich lernte jedoch sehr schnell, dass man mit dieser Annahme die Person in eine schwache Position bringt. Es kommt darauf an, die Selbstheilungskräfte zu (re-)aktivieren. „Begleiten“ bedeutet, einfach nur „da“ zu sein, zu fragen, wie es dem anderen geht, zuhören. Die Möglichkeit schaffen, über den Verlust zu sprechen. Einfach mitschwingen. Auch Stille aushalten. Es bringt nichts, Trauernden aktiv Hoffnung zu machen, dass bald wieder alles gut ist. Vielmehr gilt es, zum Trauern zu motivieren.


Der Kurs half mir zu verstehen, wie wenig wir über Trauer wissen. Woher denn auch. Lernen wir darüber in der Schule? Nein! Haben unsere Eltern mit uns darüber gesprochen? Nein! Die Erkenntnis, dass es für viele eine „black box“ ist, half mir dabei, meine Erwartungen an mein Umfeld runterzuschrauben und mich auf mich selbst zu konzentrieren. Zu Beginn hat es mich z.B. traurig gemacht, dass ich so wenig Trauerpost bekam. Meine Mutter versank dagegen in Bergen von Trauerbriefen. Durch den Kurs konnte ich meine Enttäuschung abbauen, denn ich verstand, dass es für Viele schwer ist, die richtigen Worte zu finden. Vor allem für unsere Generation, die ohnehin nur noch digital schreibt. Ich verstand, dass Anteilnahme trotzdem da sein kann, auch wenn sie einen nicht direkt erreicht.


Auch hat mir der Kurs gezeigt, dass Trauerverarbeitung harte Arbeit ist, der man sich stellen muss. Das kann einem niemand abnehmen. Es ist schön, wenn man durch sein Umfeld aufgefangen wird, aber den eigentlichen Weg muss man alleine gehen. Je mehr der Verlust das alltägliche Leben verändert, desto anstrengender kann dieser Weg ein. Auch habe ich verstanden, warum nach einem Todesfall die einzelnen Familienmitglieder manchmal oder zunächst nur einzeln trauern anstatt als Gruppe. Das bestehende System gerät durch das Fehlen der Person ins Wanken. Jeder muss sich eine neue Rolle im System suchen und das braucht Zeit. Außerdem muss jeder seinen eigenen Weg der Trauerverarbeitung finden, dafür gibt es keine festen vorgeschrieben Regeln. Trauer gesund zu verarbeiten bedeutet, den Verlust in seine Biografie zu integrieren und neue Wurzeln zu schlagen. Viele Menschen schaffen das im Laufe der Zeit durch eigene Strategien, andere suchen sich professionelle Unterstützung. Das gemeinsame Trauern innerhalb der Familie sind wir z.B. so angegangen, dass wir uns zum aktiven „Trauer Talk“ verabredet haben. So konnte jeder in ruhiger Atmosphäre mitteilen, wie es ihm geht, was er vom anderen erwartet, was ihm gut getan hat und was man besser machen könnte.


Wenn man es schafft, aus der Schockstarre zu erwachen, eröffnen sich manchmal neue Perspektiven. In meinem Fall hat mich die Verlusterfahrung einen Blog auf die Beine stellen lassen. Ich bin sehr glücklich, neben meiner beruflichen Tätigkeit damit eine Möglichkeit gefunden zu haben, dem Leben mehr Tiefe und Sinn zu verleihen. Auch hat mich der Verlust zu hilfreichen Themen wie Yoga und Meditation geführt. Auch das Thema „Kerzen“ steht zunehmend im Fokus meiner Aufmerksamkeit. Kerzen stehen symbolisch für Abschied nehmen und haben mich in meiner Trauerphase begleitet. Von meinen Freundinnen bekam ich z. B. nach dem Tod meines Vaters eine wunderschöne selbst gestaltete Erinnerungskerze, die ich an besonderen Tagen anmache. Kerzen holen Gemütlichkeit ins Haus und lassen einen zur Ruhe kommen. Das ist wichtig in Zeiten der Trauer (und generell), denn nur wenn man es aushält, mit sich und der Trauer alleine zu sein, können Emotionen wahrgenommen und verarbeitet werden.


Das Vermissen des Verstorbenen wird wohl nie aufhören. Es wird Zeiten geben, da kommt die Trauer zurück, vielleicht stärker denn je. Durch meine Gespräche mit Trauernden und meiner eigenen Erfahrung komme ich zum Schluss, dass Trauern etwas sehr Individuelles ist. Es gibt beim Trauern keine Reihenfolge, keine Regeln, kein richtig oder falsch. Wichtig ist nur, dass man sich irgendwann aufmacht, auf diesen ungewissen Weg. Unterwegs immer wieder inne hält und sich aktiv mit sich selbst und der neuen Situation beschäftigt. Aber trotzdem nicht aufhört, weiterzugehen mit dem Blick nach vorne. Auf meinem Instagram Kanal findet man viele kleine „walking on“ Videoclips, die meine Beine beim Gehen filmen, versehen mit dem Hashtag #immerweitergehen. Diese Clips stehen symbolisch für das, was ich nun hier im letzten Absatz beschreibe. Es hilft zu wissen, dass man mit seiner Trauer nicht alleine ist und, dass es da draußen viele Menschen gibt, die sich ebenfalls aufraffen müssen, um neue Wege zu beschreiten. Wenn auch du gerade mit einem Verlust zu kämpfen hast, dann trau dich loszulaufen und schaue mutig in die Zukunft. Es warten neben anstrengenden Zeiten ganz gewiss auch neue, schöne Dinge auf Dich und du wirst an Deinen Herausforderungen wachsen.


Bitte vergiss nie:


„Und auch das unglücklichste Leben hat seine Sonnenstunden und seine kleinen Glücksblumen zwischen Sand und Geröll.“ (Hermann Hesse)


Jede Krise beinhaltet eine Chance…schenkt uns ein neues Gespür für die wesentlichen Dinge im Leben. Das merken wir im übrigen auch in der augenblicklich weltweit wütenden Corona-Pandemie. Vielleicht lernen wir durch die zahlreichen Verluste auf allen Ebenen, in Zukunft dankbarer zu sein für die scheinbar ganz alltägliche Normalität und auch bedachter zu handeln. Dankbar zu sein für die kleinen Glücksmomente im Leben…einer meiner Glückmomente ist z. B. unser morgendliches Kaffee-Ritual…da steht meine kleine Welt still und alles ist gut.


So wünsche ich auch Dir, dass Du trotz Deiner schmerzhaften Trauer nie den Blick auf die positiven Dinge im Leben verlierst und mit der Zeit ein tiefes Urvertrauen in Deine inneren Kräfte entwickelst.

Auch eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit dem ersten Schritt!

Trau Dich, mutig loszugehen!

Vielen Dank!



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